„Jahr der Dankbarkeit“: Das Ideenheft erscheint

Die Initiative „Jahr der Dankbarkeit“ veröffentlicht Mitte April ein Ideenheft.

Wenn mit dem Erntedankwochenende 2015 das „Jahr der Dankbarkeit“ startet, stellt sich die Frage, wie Gemeinden am meisten von diesem Jahr profitieren können. Anregungen dafür liefert das Ideenheft: Hintergrundartikel, Praxistipps, ein Materialpool – das Magazin ist prallvoll mit Anregungen rund um das Thema Dankbarkeit.

Das Ideenheft zum „Jahr der Dankbarkeit“ kann ab sofort beim SCM Bundes-Verlag, der die Funktion der Geschäftsstelle übernommen hat, bestellt werden. Interessierte können sich auch schon jetzt über Ideen und Inhalte auf der Homepage www.jdd.scmserver.de informieren. Dort kann man sich auch für den Newsletter registrieren, der über den Fortschritt der Initiative auf dem Laufenden hält. Unterstützung findet die Aktion, in der bislang ungefähr 40 Partnerorganisationen zusammengefunden haben, unter anderem vom Ratsvorsitzenden der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford Strohm und dem Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung. Auch viele Freikirchen und christliche Werke setzen sich für die Danke-Initiative, die am 3. Oktober 2015 startet, ein.

Die Initiative „Jahr der Dankbarkeit“ (Erntedank 2015 bis Erntedank 2016) ist ein Nachfolgeprojekt zu den überkonfessionellen Projekten: „Glaube am Montag“ und „Jahr der Stille“.

Noch ein Jahr zum Start: Das „Jahr der Dankbarkeit“ beginnt im Oktober 2015

In genau einem Jahr startet das „Jahr der Dankbarkeit“: Vom dem Erntedankfest 2015 bis zum Erntedankfest 2016 wird mit „Dankbarkeit“ ein zentraler christlicher Wert ein Jahr lang besonders in den Mittelpunkt gerückt.

Wie bei den Erfolgen des „Jahres der Stille 2010“ und „Glaube am Montag“ im Jahr 2012 startet eine breite Koalition aus Christen zahlreicher Kirchen, Gemeinden und Verbänden die Initiative. Gemeinsam ist allen Partnern der Wunsch, ein Klima der Dankbarkeit in unserem Land zu fördern.

Das „Jahr der Dankbarkeit“ lädt ein, …

  • den persönlichen Dank an Gott wachsen zu lassen: Dank für die vielfältigen Geschenke im eigenen Leben, Dank für Freiheit, Frieden.
  • Dankbarkeit im zwischenmenschlichen privaten Bereich intensiver zu leben: in Ehe oder Familie genauso wie in Büro, Nachbarschaft oder Sportverein.
  • eine Kultur der Dankbarkeit in Kirche und Gemeinde einzuüben – und darüber hinaus dann auch die missionale Dimension des Themas ins Spiel zu bringen: Dankbarkeit zu leben in der Gesellschaft gegenüber den vielen oft für selbstverständlich genommenen Einrichtungen, die unser Leben erleichtern und begleiten.

„Wir sind überzeugt davon, dass dieser Danke-Prozess uns selbst verändert. Und dann auch viele andere Menschen. Wir hoffen, dass das in der Summe dann im Land spürbar wird. Wir möchten gemeinsam der Unzufriedenheit und Nörgelei etwas entgegensetzen und laden alle, die das auch wollen, zum Mitmachen ein“, sagt der Vorsitzende der Evangelischen Allianz, Michael Diener, zur Idee dieser Aktion.

Die Initiative ist dabei sowohl Plattform für einen Erfahrungsaustausch als auch Aktionsgemeinschaft für einen gemeinsamen Lernprozess. Getragen wird die Initiative ähnlich wie die Vorgänger- Projekte von einem Partner-Netzwerk: christliche Bewegungen, Kirchen, Verbände, Verlage und Werke unterschiedlicher Prägung.